Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Gleitsicht!
Was ist der Unterschied zwischen einem Gleitsichtglas von Rodenstock und einem einfachen Gleitsichtglas?
Häufig liegt der Unterschied in der Verarbeitungsqualität oder im Alter des Gleitsichtglas-Designs. Während Rodenstock Gleitsichtgläser mit Hilfe modernster Berechnungs- und Herstellungsverfahren entwickelt und gefertigt werden, haben einfache Gleitsichtgläser häufig Designs älteren Datums.
Daraus ergeben sich Unterschiede im Tragekomfort und in der Sehqualität. Produkteigenschaften wie die hohe Spontanverträglichkeit und die großen klaren Sehbereiche von Rodenstock Gleitsichtgläsern können einfache Gleitsichtgläser in dieser Form nicht bieten, d.h. der Brillenträger muss mit Komfort- und Qualitätseinbußen rechnen.
Welches Brillenglas ist das Richtige für den Arbeitsplatz (z.B. die Arbeit am Bildschirm)?
Herkömmliche Lesebrillen reichen am Arbeitsplatz oft nicht aus, da sie die erforderliche scharfe Sicht lediglich in einem geringen Radius ermöglichen.
Für entspanntes Sehen am Arbeitsplatz empfehlen wir daher unsere Ergo® Nahkomfortgläser. Sie eignen sich besonders für Tätigkeiten in der Nähe im Hauptsehbereich von ca. 40 cm Entfernung und darüber hinaus und bieten im Vergleich zu einer herkömmlichen Lesebrille einen deutlich erweiterten Sehbereich.
Den höchsten Sehkomfort für alle Tätigkeiten in der Nähe erreichen Sie mit dem individuellen Nahglas Impression® Ergo. Durch die Einbeziehung von Faktoren wie z.B. Ihrer natürlichen Kopf- und Körperhaltung, Ihrer Pupillendistanz oder der Form Ihrer Brillenfassung werden die Gläser individuell auf Ihre ganz persönlichen Sehanforderungen abgestimmt.
Kann ich mit Gleitsichtgläsern auch ganz normal Treppen steigen?
Natürlich. Die Umstellung auf Gleitsichtgläser ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit Gleitsichtgläsern von Rodenstock ist diese Eingewöhnungszeit vergleichsweise kurz.
Geht das Lesen mit einem Gleitsichtglas genauso gut wie mit meiner Lesebrille?
Mit einem Gleitsichtglas kann man komfortabel lesen, besonders wenn der Nahbereich so groß ist wie bei Impression® Gleitsichtgläsern von Rodenstock. Darüber hinaus haben Gleitsichtgläser den Vorteil, dass sie auch in Zwischenentfernungen klar und scharf abbilden, was eine Lesebrille oder eine Zweistärkenbrille nicht leisten kann.
Warum habe ich eine Gravur in meinem Gleitsichtglas?
Wir unterscheiden zwei verschiedene Gravuren.
1. Die Markenzeichengravur. Das Rodenstock-"R" ist der Beweis, dass es sich bei Ihrem Glas um ein Qualitätsprodukt der Marke Rodenstock handelt. Sie erhalten zu jedem Gleitsichtglas von Rodenstock außerdem eine Kundenkarte mit Ihren Daten und kostenlosen speziellen Services als weiteren Beleg für die Echtheit und die Nachsorge rund um das Produkt.
2. Die Funktionsgravuren. Der Optiker benötigt diese zum einen für die optimale Ausrichtung des Glases vor dem Auge (Zentrierung) und zum anderen für eine einwandfreie Zuordnung der Gläser. Die Funktionsgravuren unserer Gleitsichtgläser sind unter normalem Licht für Sie nicht sichtbar.
Können Rodenstock Gleitsichtgläser auch in Sportbrillen eingesetzt werden? Sind diese Gläser auch als Gleitsichtvariante mit hohen Wirkungen erhältlich?
Speziell für die Verglasung von Sportbrillen hat Rodenstock die individuellen Gleitsichtgläser "Impression® Sport" entwickelt. Die Gläser werden bis +/- 4 Dioptrien angeboten. Bei höheren Wirkungen empfehlen wir eine Sportbrille mit weniger stark gebogenem Mittelteil, z.B. das Modell R 3137 aus der Rodenstock Sportbrillenkollektion.
Da nicht alle auf dem Markt befindlichen Sportbrillen für eine Verglasung mit Gleitsichtgläsern geeignet sind, sollten Sie sich vor dem Kauf unbedingt von Ihrem Augenoptiker beraten lassen.
Gilt die Rodenstock Garantie auch für zerkratzte und zerbrochene Brillengläser?
Grundsätzlich gilt die Rodenstock Garantie bei sachgerechtem Gebrauch der Brille immer. Eine Ausnahme bilden zerbrochene Gläser, da in diesem Fall nicht von einem sachgerechten Gebrauch ausgegangen werden kann.
Wann sind Gleitsichtgläser zu empfehlen?
Gleitsichtgläser sind immer dann zu empfehlen, wenn beim Lesen "die Arme zu kurz werden", sprich: Wenn die eigene Armlänge nicht mehr ausreicht, um z.B. ein Buch in einer angenehmen Leseentfernung zu halten. Dann benötigen Sie in Ihrer Brille einen Lesezusatz für die Nähe, der mit Gleitsichtgläsern optimal und unsichtbar umgesetzt werden kann.
Wie unterscheiden sich Gleitsichtgläser von Bifokalgläsern/ Trifokalgläsern?
Bifokalgläser sind - wie Gleitsichtgläser auch - Mehrstärkengläser. Im Unterschied zu Gleitsichtgläsern wird jedoch bei Bifokalgläsern eine genau abgegrenzte Fläche für den Nahbereich eingeschliffen und bei Bedarf noch eine weitere für die mittlere Entfernung (Trifokalgläser). Im Gegensatz zu den komfortablen Gleitsichtgläsern haben Bifokal- und Trifokalgläser deswegen eine sichtbare Trennlinie zwischen den verschiedenen Sehbereichen, die im Einzelfall das Sehen und das Aussehen beinträchtigen kann.