Das Auge - Ein Wunder

Wir machen unsere Augen auf und sehen. Wir nehmen sofort Entfernungen wahr,

erkennen Gegenstände, erleben unsere Umgebung, können Farben unterscheiden.

Ganz selbstverständlich. Schneller als jede Fotokamera.

Das Auge ist mit der Video-Kamera vergleichbar. In der Video-Kamera befindet sich

ein fester Empfänger (Film), welcher fortlaufend Bilder aufnimmt und speichert.

Im Sehorgan ist der Empfänger die Netzhaut,

welche die Bilder weitergibt, die dann (teilweise) gespeichert werden.

Wenn das Auge keinen Sehfehler aufweist, werden nahe oder entfernte Gegenstände auf der Netzhaut scharf abgebildet. Dabei wölbt sich die Augenlinse je

nach Objektentfernung, um dem Auge immer optimales und scharfes Sehen zu ermöglichen. Diesen Vorgang nennen wir Akkommodation.

Er ermöglicht im allgemeinen das deutliche Sehen von Objekten (Gegenständen) zwischen ca. 10 cm und unendlich.

Kommt aber das Bild nicht auf, sondern vor oder hinter der Netzhaut zustande,

wird das Sehen unscharf.

Augentraining gleicht Fehlsichtigkeiten nicht aus. Ein Arbeitstag am Bildschirm strengt an. Gönnen Sie Ihren Augen die Ruhepause, nach der sie verlangen. Aber erwarten Sie keine Wunder von Augentraining oder Entspannungsübungen. Sehfehler oder Sehschwächen können damit nicht korrigiert werden. Wenn der Kopfschmerzt oder die Augen brennen, wenn sie schnell ermüden oder sehr lichtempfindlich sind, dann sollte in jedem Fall der Augenarzt oder Augenoptiker zu Rate gezogen werden.